Wir automatisieren
individuelle Laborprozesse

Laborautomation

Drei Mitarbeiter besprechen ein CAD-Modell am Besprechungstisch

Laborautomation bedeutet für uns, bestehende Laborprozesse gezielt zu optimieren. Wir reduzieren manuelle Tätigkeiten, integrieren vorhandene Mess- und Analysegeräte in automatisierte Abläufe und schließen individuelle Prozesslücken zwischen einzelnen Arbeitsschritten. So entstehen maßgeschneiderte Lösungen, die sich an die Prozesse unserer Kunden anpassen und diese ergänzen.

Kontaktieren Sie uns

Unsere Idee von Laborautomation

Manuelle Tätigkeiten reduzieren

Laborprozesse enthalten wiederkehrende manuelle Arbeitsschritte, die Zeit binden und Fehlerquellen schaffen. Hier bieten wir automatisierte Lösungen, um gezielt Mitarbeitende zu entlasten, Prozesssicherheit zu erhöhen und wertvolle Ressourcen für anspruchsvollere Tätigkeiten freizusetzen.

Bestehende Messgeräte integrieren

Vielfach sind in Laboren bereits bewährte Mess- und Analysegeräte vorhanden. Wir integrieren diese Geräte in automatisierte Prozessabläufe, sodass bestehende Verfahren und Investitionen ebenso wie Datenkonsistenz erhalten bleiben.

Prozesslücken schließen

An den großen und zentralen Prozessschritten entstehen nicht die meisten Verzögerungen. Eher sind es die Übergänge dazwischen, die viel Potenzial für Verbesserung bieten. Wir entwickeln individuelle Lösungen, die diese Prozesslücken schließen und einzelne Arbeitsschritte zu einem durchgängigen, reproduzierbaren und effizienten Gesamtprozess verbinden.

Individuelle Verfahren automatisieren

Jedes Labor arbeitet mit eigenen Methoden, Abläufen und Anforderungen. Dabei gibt es Verfahren, die über die gängigen Standardlösungen hinausgehen. Wir entwickeln für diese Verfahren genau Ihre Automatisierung.

Automationen erweitern und optimieren

Vorhandene Automatisierungen müssen häufig an neue Anforderungen angepasst werden. Wir unterstützen dabei, bestehende Systeme zu optimieren, zusätzliche Schritte zu integrieren oder neue Geräte einzubinden. So werden die Leistungsfähigkeit erhöht und Ihre Investitionen langfristig gesichert.

Anwendungsbeispiel 1

Automatisierung einer Oberflächenprüfung für Laminierplatten

Sieben manuelle Messgeräte in einen vollautomatischen Laborprozess integriert

Ein international tätiger Chemiekonzern prüft die Oberflächenqualität von Laminierplatten bereits im Labor, bevor die Rezeptur für die spätere Serienproduktion freigegeben wird. Grundlage der Qualitätsprüfung sind sieben unterschiedliche Messgeräte sowie eine große Anzahl von Messpunkten auf jeder Probeplatte.

Pro Produktionscharge werden 20 Probenplatten untersucht. Auf jeder Platte müssen 6 definierte Messpunkte erfasst werden. Insgesamt entstehen dadurch 840 Einzelmessungen pro Charge. Die Durchführung dieser Prüfungen erfolgte ursprünglich vollständig manuell und war mit erheblichem Zeit- und Personalaufwand verbunden.

Steuratech entwickelte eine individuelle Laborautomationslösung, die den gesamten Prüfprozess vollautomatisch abbildet. Dabei wurden alle sieben bestehenden Messgeräte in die Automation integriert, sodass die bewährten Messverfahren des Kunden unverändert weiter genutzt werden konnten.

Für die Einbindung der Geräte entwickelten wir spezielle Aufnahmen und Schnittstellen. Darüber hinaus wurde das manuelle Prüfverfahren durch den Einsatz von Sensorik und Drucküberwachung präzise nachgebildet, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen.

Das automatisierte System übernimmt heute die Positionierung der Proben, die Durchführung der Messungen sowie die Zusammenführung der Messdaten. Die Ergebnisse werden anschließend automatisch an die digitale Laborumgebung des Kunden übertragen und stehen dort unmittelbar für die weitere Bewertung und Chargenfreigabe zur Verfügung.

Das Ergebnis

  • Vollautomatisierung der Chargenprüfung im Labor
  • Integration von sieben bestehenden Messgeräten
  • Erhalt der etablierten und validierten Messverfahren
  • Automatische Bereitstellung der Prüfdaten im Digital Lab
  • Reduzierung der gesamten Prüfzeit pro Charge um 76 %
  • Reduzierung der gebundenen Mitarbeiterzeit um 98 %
  • Höhere Prozesssicherheit und reproduzierbare Prüfergebnisse

Kundennutzen

Durch die Automatisierung eines hochaufwendigen Prüfprozesses konnte die Freigabe von Produktionschargen deutlich beschleunigt werden. Gleichzeitig wurden Mitarbeitende von zeitintensiven Routineaufgaben entlastet und die vorhandenen Messsysteme weiterhin genutzt. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie bestehende Laborprozesse durch die Integration bewährter Messgeräte in automatisierte Abläufe effizienter, reproduzierbarer und wirtschaftlicher gestaltet werden können.

Anwendungsbeispiel 2

Integration einer Laborprozesskette für automatisierte Probenanalysen

Vier Einzelprozesse zu einem durchgängigen Laborworkflow verbunden

Ein international tätiger Biotechnologiekonzern führte die Analyse von Mikrotiterplatten über vier aufeinanderfolgende Prozessschritte durch. Die einzelnen Geräte arbeiteten zuverlässig und lieferten die erforderlichen Ergebnisse. Allerdings waren die Übergänge zwischen den Prozessschritten nicht automatisiert und erforderten manuelle Eingriffe durch die Laboranwender.

Steuratech entwickelte eine individuelle Laborautomationslösung, die die bestehenden Geräte zu einer durchgängigen Prozesskette verbindet. Durch ein speziell entwickeltes Probenhandling konnten die Mikrotiterplatten automatisch zwischen den einzelnen Prozessschritten transportiert und bearbeitet werden.

Neben der mechanischen Integration der vier Geräte wurde ein Probenidentifikationssystem implementiert, das jede Probe eindeutig über den gesamten Analyseprozess hinweg verfolgt. Dadurch können Messdaten automatisch den jeweiligen Proben zugeordnet und ohne manuelle Nacharbeit weiterverarbeitet werden.

Die gewonnenen Daten werden direkt in die digitale Laborumgebung des Kunden integriert und stehen dort für Auswertungen, Dokumentation und weiterführende Prozesse zur Verfügung.

Das Ergebnis ist ein durchgängiger, reproduzierbarer und digital vernetzter Laborworkflow, der bestehende Geräte optimal nutzt und gleichzeitig die Effizienz der gesamten Prozesskette deutlich erhöht.

Das Ergebnis

  • Integration von vier bestehenden Laborgeräten in einen gemeinsamen Prozessablauf
  • Automatisiertes Probenhandling für Mikrotiterplatten
  • Schließen von Prozesslücken zwischen einzelnen Analyseschritten
  • Eindeutige Probenidentifikation über den gesamten Workflow
  • Automatische Zuordnung und Verarbeitung von Messdaten
  • Integration der Ergebnisse in eine Smart-Lab-Umgebung
  • Reduzierung manueller Eingriffe und Erhöhung der Prozesssicherheit

Kundennutzen

Viele Laborprozesse scheitern nicht an den einzelnen Geräten, sondern an den Schnittstellen zwischen den Prozessschritten. Durch die intelligente Verknüpfung bestehender Systeme entstand ein durchgängiger Workflow, der Probenhandling, Datenzuordnung und Analytik in einem gemeinsamen Prozess vereint. Das Ergebnis sind effizientere Abläufe, eine bessere Rückverfolgbarkeit und eine nahtlose Integration in die digitale Laborumgebung.